Meisterschaften

Maren Schröder spielt erfolgreiche Alterklassenmeisterschaften

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Created on Sunday, 12 May 2013

Maren Schröder hat bei den Altersklassenmeisterschaften in Berlin zweimal eine Medaille geholt. Nach einem zweiten Platz im Mixed an der Seite von Paul Bösl wurde sie im Einzel sogar Deutsche Meisterin in der Altersklasse O50.

Link zum Artikel auf der HBV-Website: http://www.hbv-aktuell.de/leistungssport/leistungssport-berichte/3777-titel-fuer-schroeder-geibig-krax-deutsch-und-lambertz.html

Ergebnisse können unter http://www.alleturniere.de/sport/tournament.aspx?id=F1B93B70-CBB9-4C55-A1D4-F2C7EF5B0A99 nachgelesen werden.

Am zweiten Maiwochenende (9.-12. Mai 2013) fanden die alljährlichen Deutschen Altersklassenmeisterschaften im Badminton - diesmal in Berlin - statt. Gespielt wurde in einer ehemaligen ostdeutschen Halle in Hohenschönhausen, was interessante Einblicke in die Entwicklung Berlins nach der Wiedervereinigung mit sich brachte (in der Nähe lag das Stasigefängnis und der größte jüdische Friedhof Europas).

Die Organisation war hervorragend, auch die Sporthalle gefiel wegen des angenehmen Bodens. Eine Umstellung für die im Wettkampfsport nicht mehr so aktiven Oldies ist immer die Höhe der Halle, die bei solchen Meisterschaften die heimischen Verhältnisse in hohem Maße übertrifft und die Flugbahn des Balles so beeinflusst, dass man eine kurze Zeit braucht, um sich umzugewöhnen.
 
Für den BV Friedrichsdorf startete in diesem Jahr nur Maren Schröder, da Monika Krück verletzungsbedingt pausieren musste. Mit drei Südwestdeutschen Meistertiteln hatte sich Maren Schröder in drei Disziplinen qualifiziert. Im Einzel konnte sie in der Altersklasse der über 50jährigen ungefährdet den Titel erringen, da ihre langjährigen Kontrahentinnen in die nächst höhere Altersklasse gerutscht waren.
Im Doppel der Altersklasse der O45 kam sie bis ins Viertelfinale, um dort mit ihrer Partnerin Blütgen aus Langgöns nach gewonnenem ersten Satz an den späteren Vizemeistern zu scheitern.
Der Höhepunkt des Turniers war der Mixed-Wettbewerb. Mit ihrem langjährigen Partner Paul Bösl aus Kassel wiederholte sie den früher schon einmal errungenen Erfolg der Vizemeisterschaft gegen sehr starke Gegner.
Erstaunlich klar in zwei Sätzen konnten sie im zweiten Spiel gegen den früher hochklassig spielenden Berliner Ralf Reinhard und seine Partnerin gewinnen. Schwieriger wurde es anschließend gegen Reuther/Bender, die den ersten Satz gewannen, dann aber in drei Sätzen niedergerungen wurden. Es war das erste Mal überhaupt, dass Schröder/Bösl gegen die ewige Konkurrentin Heidi Bender in einem Mixed-Duell gewinnen konnten, was natürlich für eine euphorische Stimmung sorgte.
Einen genauso dramatischen Verlauf nahm dann das Endspiel: Im einem hochklassigen und sehr ausgewogenen ersten Satz, der mit 20:22 an Bunn/Bunn ging, wurden zwei Satzbälle vergeben. Nachdem sie schon ziemlich zurücklagen, erkämpften sich die Hessen dann mit ebenfalls 22:20 den zweiten Satz. Der dritte Satz ging dann klar an Bunn/Bunn, weil die Kräfte für einen weiteren erbitterten Kampf nicht mehr ausreichten, wobei insbesondere Paul Bösl die Beine schwer wurden, der am Vortag schon mehrere harte Dreisatzspiele im Herrendoppel absolviert hatte.
Sehr zufrieden kehrte man nach diesem tollen Turniertag nach Hause zurück.

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