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Im Jahr 2015 feiert der Badminton Verein Friedrichsdorf (BVF) mit mittlerweile 130 Mitgliedern sein 38-jähriges Vereinsjubiläum. In diesen fast vier Jahrzehnten hat sich der Verein mit seinen sechs Mannschaften als zweite Größe der Region hinter Erstligist SG Anspach etabliert.
Genau am 16. Juni 1977 schlug die Geburtsstunde des BVF , als sich die damalige Badmintonabteilung des FSV Friedrichsdorf zu einer außerordentlichen Hauptversammlung in der Gaststätte „Zur Linde“ in der Hugenottenstrasse traf, um die Gründung eines eigenständigen, nur auf Badminton ausgelegten Vereins zu beschließen.
Um Ulrich Rams, Sigrid Manz, Rainer Mikolaschek, Rainer Raffel, Jürgen Mikeska, Irma Rams und den heutigen Ehrenvorsitzenden Peter Dräger fanden sich damals die ersten 30 Mitglieder des „Badminton-Verein Friedrichsdorf e.V.“ zusammen.
Am 17. November 1978 wurde der BVF dann ins Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Homburg eingetragen. Ulrich Rams (1. Vorsitzender), Peter Dräger (2. Vorsitzender) und Jürgen Mikeska (Kassenwart) bildeten den ersten geschäftsführenden Vorstand des neuen Vereins.
Und der sorgte sportlich auf Anhieb für Furore: Gleich im ersten Jahr des Mannschaftsspielbetriebs gewannen Peter Dräger, Peter Helmreich, Ulrich Rams, Karl-Heinz Tschenscher, Irma Rams und Annelore Langenberger den  Titel in der B-Klasse Frankfurt . Damit schafften sie nicht nur den Aufstieg in die A-Klasse Frankfurt, sondern legten auch den Grundstein für die Entwicklung zum sportlich zweiterfolgreichsten Vereins der Region in den letzten 40 Jahren. Schon im darauffolgenden Jahr gab es den Aufstieg in die Bezirksklasse Frankfurt zu feiern.
Passend zum 20jährigen Jubiläum 1997 stieg die erste Mannschaft mit Oliver Krueck, Thomas Schmidt, Thai Nguyen, Christoph Parth, Rita Pülsinger und Monika Schlapp erstmals in die Hessenliga auf. Seitdem war die erste Mannschaft in der Hessenliga mehr als 15 Jahren eine feste Größe und wurde mehrfach hessischer Vize-Meisterschaft. Denkbar knapp verpasste der BVF in der Saison 2006/07 die Meisterschaft, als die 1. Mannschaft punktgleich Platz 1 belegte. Nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses gegenüber dem Landesmeister SG Dornheim verpasste der BVF damals den Aufstieg in die Oberliga.
Eine Reihe von BVF-Spielern haben  in den letzten drei Jahrzehnten eine ganze Reihe von Einzelerfolgen verbuchen können: mehrere Titel und Vizemeisterschaften bei den Deutschen Meisterschaften von Monika Schmidt und Maren Schröder, die Südwestdeutschen und Hessischen Titel von Maria Alexiou, Oliver Krueck, Thai Nguyen, Simone Hepp und unzählige Meisterschaften und Titel auf Bezirksebene sprechen für sich. 2015 konnte sich Maren Schröder sogar für die Weltmeisterschaften der Altersklassen in Dänemark qualifizieren.
Sportwart Stefan Molitor schreibt den langjährigen, kontinuierlichen Erfolg der Jugendarbeit zu: „Einer der Erfolgsfaktoren ist die Jugendarbeit, die immer wieder Talente aus den eigenen Reihen hervorgebracht hat, die bis in die 1. Mannschaft vorgestoßen sind: Claus Hahl, Rita Pülsinger, Oliver Krueck, Katja Herrmann, Thai Nguyen und Andreas Schneider sind nur einige der erfolgreichen „Eigengewächse“, die es im BVF nach ganz oben gebracht haben“. Zuletzt konnten Dominik Proschmann, Merret Jung, Melissa Wittayer sowie Sarah und Mark Niemann Titel und Platzierungen auf Bezirks- und Landesebene erreichen und sich für die Auswahl-Kader qualifizieren.
Der Vereinsvorstand ist darüber hinaus seit den Anfängen durch das Engagement des Gründungsmitglieds Peter Dräger geprägt, der nach vielen Jahren als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins geprägt hat und heute Ehrenvorsitzender ist. Peter Dräger wurde für sein Engagement mit der Goldenen Ehrennadel des Hessischen Badmintonverbandes, dem Ehrenteller des Sportkreises Hochtaunus sowie die Verdienstnadel für besondere Verdienste des Landessportbund Hessen ausgezeichnet.
Für Peter Dräger steht fest: „Der Vorstand des Vereins hat in all den Jahren immer mit engagierten Vereinsmitgliedern, mit viel Kontinuität und Teamwork zusammen für die Ziele des Vereins gearbeitet. Mir persönlich war neben dem sportlichen Erfolg immer auch die Jugendarbeit im Verein wichtig. Die gute Jugendarbeit steht bis heute im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Deshalb haben wir auch zuletzt den ehemaligen russischen Auswahltrainer Leonid Steklov verpflichtet, um an die sportlichen Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen.“
Auch nach dem Generationenwechsel im derzeitigen Vorstand bleibt die Grundausrichtung des Vereins bestehen: Mit Oliver John Krueck (1. Vorsitzender) und Stefan Molitor (Sportwart) steht nun die erste Generation der aus der Schüler- und Jugendarbeit  hervorgegangenen Vereinsmitglieder an der Vereinsspitze und setzt die erfolgreiche Arbeit der letzten 4 Jahrzehnte fort. Dazu komplettieren Thorsten Würsig (2. Vorsitzender), Karin Deckstein (Kassenwart), Leonid Steklov (Jugendwart), Maren Schröder (Pressesprecherin) sowie Dominik Proschmann und Jürgen Deckstein (Beisitzer) den Vorstand.

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